Wir alle haben schon einmal gehört, dass Jesus zur Sünde wurde. Aber was bedeutet das eigentlich? Wurde er ein Sünder? Hat sich sein Wesen verändert?
Bereit, tiefer zu graben? Los geht's.
Die göttliche Bestimmung
„Denn Gott hat Christus, der nie gesündigt hat, zum Sühneopfer für unsere Sünden gemacht, damit wir durch Christus mit Gott versöhnt werden.“ – 2. Korinther 5,21 (NLT)
Der erste Teil lautet: „Denn Gott hat Christus gemacht.“ Das ist entscheidend, denn es belegt, dass Jesus von Gott kam, nicht von einem Menschen.
In Genesis 3 sehen wir, dass die Sünde durch Adam in die Welt kam. Wäre Jesus von einem Menschen geboren worden, hätte er diese sündige Natur geerbt, genau wie wir alle. Aber weil er von Gott kam, wurde er ohne die Neigung zum Ungehorsam geboren.
Betrachten wir nun das Wort „gemacht“. Im griechischen Urtext lautet es „poieō“. Es bedeutet in diesem Kontext nicht „erschaffen“, sondern „einsetzen“. [Bild mit dem griechischen Wort „poieō“ und seiner Bedeutung „einsetzen“]
Dies widerlegt die Vorstellung, Jesus sei irgendwie weniger als Gott. Er war von Anfang an bei Gott (Johannes 1,1), aber Gott setzte ihn ein, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Er wurde nicht zum Sünder „gemacht“, sondern „eingesetzt“, um anstelle der Sünder zu stehen.
Das Ziel verfehlen: Das Wesen der Sünde verstehen
Bevor wir fortfahren, müssen wir die Grundlagen klären. Was ist Sünde? Das griechische Wort ist „hamartanó“, was wörtlich „das Ziel verfehlen“ bedeutet.
Sünde ist eine Natur. Sie ist ein uns innewohnendes Merkmal, das uns zum Ungehorsam verleitet. Adam stand unter Gottes Autorität, und als er sich im Garten Eden weigerte zu gehorchen, wurde in jedem Menschen eine Natur des Ungehorsams geboren. Römer 5,17-19 bestätigt dies: Adams eine Tat brachte die Verdammnis für alle Menschen, doch Christi eine gerechte Tat ermöglicht allen Menschen ein gerechtes Verhältnis zu Gott.
Das reine Opfer
Der Vers fährt fort: „…um das Sühneopfer für unsere Sünden zu sein.“
Denken Sie darüber nach. Ein Opfer ist ein Zeichen der Hingabe oder ein Zeichen der Verehrung. Wenn Jesus Sünde in sich trug, konnte er kein Sühneopfer für unsere Sünden sein. Warum? Weil man ein schmutziges Geschirr nicht mit einem schmutzigen Lappen reinigen kann. Etwas Unreines kann nichts anderes Unreines reinigen.
Jesus musste in seinem Wesen vollkommen sündenlos bleiben, damit er das vollkommene Opfer sein konnte. Römer 5,7-8 sagt uns, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. Er wurde zum „Sündopfer“ – er nahm die rechtliche Strafe für unsere Taten auf sich –, ohne jemals selbst an der Sünde teilzuhaben.
Der Weg zurück zur Vertrautheit mit Gott
„Damit wir durch Jesus mit Gott versöhnt werden.“
Der Sinn der Einsetzung Jesu als Sündopfer bestand darin, uns zum Vater zurückzuführen. Gott liebt die Beziehung zu uns. Das sehen wir in Genesis 3,8, wo er mit Adam in der Kühle des Tages wandelte. Diese tiefe Vertrautheit wurde durch den Sündenfall zerstört, aber durch Christus wiederhergestellt.
Diese Erlösung steht jedem offen, doch nicht jeder wird sie annehmen. In Römer 10,9-10 finden wir eine klare Formel: Bekennen und Glauben. * Bekennen: Offen bekennen, dass Jesus der Herr ist.
Glauben: Von Herzen darauf vertrauen, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat.
Gott hat uns dieses Geschenk gemacht. Er hat das Opfer eingesetzt, um unsere Schuld zu begleichen und unsere Beziehung zu ihm wiederherzustellen. Die einzige Frage ist: Werden Sie es annehmen?
Die Erkenntnisse in diesem Artikel stammen von mir; KI unterstützte die Organisation und Präsentation.